MGMT: Was machen sie heute? Aktuelle Projekte, Sound und die Zukunft der Psychedelic-Rock-Legenden

MGMT: Was machen sie heute? Aktuelle Projekte, Sound und die Zukunft der Psychedelic-Rock-Legenden

Es gibt nur wenige Bands, die den Alternative Rock so nachhaltig geprägt haben wie MGMT. Mit ihrem Debütalbum Oracular Spectacular (2007) katapultierten sich Andrew VanWyngarden und Ben Goldwasser in die Spitzenliga der Musikszene. Hits wie Kids, Time to Pretend oder Electric Feel wurden zu Hymnen einer ganzen Generation, die zwischen Psychedelic Rock, Pop und elektronischen Einflüssen schwankte. Doch während viele Bands nach solch einem Erfolg in der Versenkung verschwinden, haben MGMT bewiesen, dass sie mehr sind als nur ein One-Hit-Wonder. Die Frage MGMT: Was machen sie heute? beschäftigt Fans seit Jahren – und die Antwort ist so vielschichtig wie ihre Musik.

Die Band hat sich nie auf ihren Lorbeeren ausgeruht. Stattdessen experimentierten sie mit jedem Album weiter, entfernten sich von den Mainstream-Erwartungen und tauchten tiefer in psychedelische, oft auch düstere Klangwelten ein. Heute, fast zwei Jahrzehnte nach ihrem Durchbruch, sind sie immer noch aktiv – wenn auch nicht mehr im Rampenlicht der Charts. Doch was treibt die beiden Köpfe hinter MGMT heute an? Und wie sieht die Zukunft der Band aus?

Key Facts: MGMT heute in Zahlen und Fakten

  • Aktuelles Album: Loss of Life (2024) – ihr fünftes Studioalbum, das ihre experimentelle Ader unter Beweis stellt und von Kritikern als Rückbesinnung auf ihre psychedelischen Wurzeln gefeiert wird.
  • Bandstatus: MGMT besteht weiterhin aus dem Duo Andrew VanWyngarden (Gesang, Gitarre) und Ben Goldwasser (Keyboard, Synthesizer), unterstützt von Live-Musikern.
  • Tourneen: 2025 und 2026 sind sie mit einer ausgedehnten Tournee unterwegs, die sie durch Europa, Nordamerika und Asien führt – mit Fokus auf kleinere, intimere Venues.
  • Soloprojekte: VanWyngarden veröffentlichte 2023 sein erstes Soloalbum Andrew VanWyngarden, das von Fans als „MGMT-light“ bezeichnet wird, aber eigene Akzente setzt.
  • Einfluss: MGMT gelten als Pioniere des modernen Psychedelic Pop und haben Bands wie Tame Impala oder The Flaming Lips inspiriert.
  • Label: Seit 2020 sind sie bei Mom + Pop Music unter Vertrag, einem Label, das für seine Unterstützung von experimentellen Künstlern bekannt ist.
  • Social Media: Die Band ist auf Instagram und Twitter aktiv, postet aber eher sporadisch – meist Tourankündigungen oder kryptische Hinweise auf neue Musik.

Von Oracular Spectacular zu Loss of Life: Die musikalische Entwicklung

MGMTs Debüt Oracular Spectacular war ein Gamechanger. Das Album vereinte eingängige Pop-Melodien mit psychedelischen Klängen und surrealen Texten – eine Mischung, die sowohl Radio-Hörer als auch Alternative-Rock-Fans begeisterte. Doch schon mit Congratulations (2010) zeigten sie, dass sie nicht bereit waren, sich in eine Schublade stecken zu lassen. Das Album war düsterer, experimenteller und weniger zugänglich, was einige Fans verwirrte, andere aber begeisterte.

MGMT (2013) und Little Dark Age (2018) setzten diesen Trend fort. Während MGMT fast schon als Anti-Pop-Album durchging, mit langen, atmosphärischen Stücken und kaum Radio-tauglichen Singles, war Little Dark Age eine Rückkehr zu eingängigeren Melodien – wenn auch mit einer düsteren, fast schon apokalyptischen Note. Loss of Life (2024) geht noch einen Schritt weiter: Hier verschmelzen sie ihre psychedelischen Wurzeln mit elektronischen Elementen und einer fast schon meditativen Atmosphäre. Kritiker loben die Reife des Albums, das zeigt, wie sehr sich die Band weiterentwickelt hat.

Ein besonderes Highlight ist der Track Bubblegum Dog, der mit seinem treibenden Bass und hypnotischen Synthesizern an die besten Zeiten von Oracular Spectacular erinnert – aber mit einer Tiefe, die nur durch Jahre des Experimentierens möglich wurde. Die Band selbst beschreibt das Album als „eine Reise durch die eigenen Ängste und Hoffnungen“, was perfekt zu ihrer aktuellen Phase passt.

Live-Erlebnis: Warum MGMT-Konzerte heute ein Muss sind

MGMT waren schon immer für ihre Live-Auftritte bekannt – und das hat sich bis heute nicht geändert. Während sie in den 2010er-Jahren oft auf großen Festivals wie dem Coachella oder dem Glastonbury zu sehen waren, setzen sie heute auf intimere Shows. Das hat seinen Grund: Die Band möchte ihre Musik in einer Umgebung präsentieren, in der die Fans die Nuancen und die Atmosphäre ihrer Stücke wirklich erleben können.

Ein MGMT-Konzert heute ist kein reines Hits-Konzert. Zwar werden Klassiker wie Kids oder Electric Feel gespielt, aber die Setlists sind oft überraschend. Die Band mischt neue Tracks mit Deep Cuts aus ihren Alben und schafft so ein Erlebnis, das sowohl für langjährige Fans als auch für Neulinge spannend ist. Besonders die Lichtshows und die visuellen Effekte sind ein Highlight – MGMT haben immer Wert auf eine immersive Bühnenshow gelegt, und das merkt man.

Ein weiterer Grund, warum ihre Konzerte heute so besonders sind: die Energie. VanWyngarden und Goldwasser wirken auf der Bühne entspannt, fast schon spielerisch. Es gibt keine übertriebenen Pose-Actions, keine aufgesetzten Rockstar-Attitüden. Stattdessen geht es um die Musik – und das merkt das Publikum. Wer die Chance hat, MGMT live zu erleben, sollte sie nutzen. Die Tickets sind oft schnell ausverkauft, und die Atmosphäre in den kleineren Locations ist einzigartig.

Soloprojekte und Nebenprojekte: Was die Mitglieder von MGMT sonst noch machen

Während MGMT weiterhin als Band aktiv sind, haben beide Mitglieder auch eigene Wege eingeschlagen. Andrew VanWyngarden veröffentlichte 2023 sein Soloalbum Andrew VanWyngarden, das von Fans und Kritikern gleichermaßen gelobt wurde. Das Album ist eine Mischung aus Psychedelic Rock, Folk und elektronischen Elementen – und zeigt, dass VanWyngarden auch allein eine starke kreative Stimme hat. Besonders der Track Sad Song wurde als einer der besten Songs des Jahres gefeiert.

Ben Goldwasser hingegen hat sich in den letzten Jahren mehr auf die Produktion konzentriert. Er arbeitete mit Künstlern wie The Flaming Lips zusammen und experimentierte mit elektronischer Musik. Außerdem ist er ein bekennender Fan von Kraftwerk und hat in Interviews oft betont, wie sehr die deutsche Elektronik-Pionierband seinen Sound beeinflusst hat.

Ein weiteres spannendes Projekt ist die Zusammenarbeit mit dem Künstler Shepard Fairey, der für seine ikonischen Street-Art-Designs bekannt ist. Fairey gestaltete unter anderem das Cover für Loss of Life und hat mit MGMT an verschiedenen visuellen Projekten gearbeitet. Diese Verbindung zwischen Musik und Kunst ist ein weiteres Beispiel dafür, wie vielseitig die Band ist.

Die Zukunft von MGMT: Was kommt als Nächstes?

Die Frage MGMT: Was machen sie heute? lässt sich nicht nur mit ihren aktuellen Projekten beantworten, sondern auch mit einem Blick in die Zukunft. Die Band hat in Interviews angedeutet, dass sie bereits an neuem Material arbeiten. Ob das ein weiteres Album wird oder vielleicht sogar ein komplett neues Projekt, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: MGMT werden sich nicht wiederholen. Jedes ihrer Alben war eine Weiterentwicklung, und das wird auch in Zukunft so bleiben.

Ein weiterer spannender Aspekt ist ihre Rolle in der Alternative-Rock-Szene. Während viele Bands der 2000er-Jahre heute nur noch als Nostalgie-Akt unterwegs sind, haben MGMT es geschafft, relevant zu bleiben. Sie inspirieren weiterhin neue Künstler und zeigen, dass es möglich ist, kommerziellen Erfolg mit künstlerischer Integrität zu verbinden. In einer Zeit, in der die Musikindustrie oft von Algorithmen und kurzlebigen Trends dominiert wird, sind MGMT ein Beweis dafür, dass echte Kunst zeitlos ist.

Außerdem gibt es Gerüchte über eine mögliche Zusammenarbeit mit Radiohead. Beide Bands teilen eine ähnliche experimentelle Herangehensweise an Musik, und eine Kollaboration wäre ein Traum für viele Fans. Bisher gibt es zwar keine offiziellen Bestätigungen, aber die Spekulationen halten sich hartnäckig.

Fazit: MGMT bleiben eine der spannendsten Bands der Alternative-Rock-Szene

MGMT haben sich seit ihrem Durchbruch 2007 ständig weiterentwickelt. Von Psychedelic Pop über experimentellen Rock bis hin zu elektronischen Einflüssen – sie haben sich nie auf einen Sound festlegen lassen. Heute sind sie eine der wenigen Bands, die es schaffen, sowohl ihre Wurzeln zu ehren als auch neue Wege zu gehen. Loss of Life ist ein Beweis dafür, dass sie nach wie vor zu den innovativsten Künstlern der Szene gehören.

Ihre Live-Auftritte sind ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte, und ihre Soloprojekte zeigen, dass beide Mitglieder auch allein kreativ aktiv sind. Die Zukunft von MGMT sieht rosig aus – und wer weiß, vielleicht überraschen sie uns bald mit einem neuen Album oder einer unerwarteten Kollaboration.

Eines ist sicher: MGMT sind alles andere als eine Band, die in der Versenkung verschwindet. Sie bleiben eine der spannendsten und einflussreichsten Gruppen des Alternative Rock – und das wird sich auch in den kommenden Jahren nicht ändern. Wer sich für die Entwicklung der Band interessiert, sollte auch einen Blick auf andere Pioniere des Genres werfen, wie The Soft Moon oder Mogwai.

FAQ

Wann hat MGMT ihr letztes Album veröffentlicht?

MGMT veröffentlichten ihr letztes Album Loss of Life im Jahr 2024.

Sind MGMT noch als Band aktiv?

Ja, MGMT sind weiterhin als Band aktiv. Sie touren regelmäßig und arbeiten an neuem Material.

Hat Andrew VanWyngarden ein Soloalbum veröffentlicht?

Ja, Andrew VanWyngarden veröffentlichte 2023 sein erstes Soloalbum mit dem Titel Andrew VanWyngarden.

Welche Bands haben MGMT beeinflusst?

MGMT wurden unter anderem von Bands wie The Flaming Lips, Kraftwerk und Radiohead beeinflusst. Gleichzeitig haben sie selbst Künstler wie Tame Impala inspiriert.

Wo kann man MGMT live erleben?

MGMT sind 2025 und 2026 auf Tournee, vor allem in kleineren, intimen Venues in Europa, Nordamerika und Asien. Tickets sind oft schnell ausverkauft.

Was macht Ben Goldwasser neben MGMT?

Ben Goldwasser arbeitet als Produzent und hat unter anderem mit The Flaming Lips zusammengearbeitet. Außerdem experimentiert er mit elektronischer Musik.

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